AC-Selank + AC-Semax (Nasal Spray)
Investigational nootropic/anxiolytic peptide blend, intranasal (Selank + Semax) · Nasenspray
Diese intranasale Kombination vereint zwei Peptide aus dem russischen Raum. Selank ist ein von Tuftsin abgeleitetes Heptapeptid, das auf anxiolytische Effekte und neuroimmunologische Modulation untersucht wird. Semax ist ein synthetisches Analogon des ACTH(4-10)-Fragments, das auf nootrope und neuroprotektive Signalgebung untersucht wird, einschließlich Assoziationen mit dem Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF) sowie dopaminergen und serotonergen Bahnen. Die intranasale Verabreichung dient der Erkundung des Nase-zu-Hirn-Zugangs; in Russland sind diese Peptide für bestimmte Anwendungen reguliert, anderswo bleiben sie experimentell und nicht zugelassen, und die kombinierte Wirkung ist in kontrollierten Humanstudien nicht charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- Untersucht auf Unterstützung von Aufmerksamkeit und geistiger Ermüdung (Semax-Komponente)
- Untersucht auf Stressreaktions- und angstbezogene Signalgebung (Selank-Komponente)
- In früher Forschung hinsichtlich neuroprotektiver und neurotropher (BDNF-)Bahnen betrachtet
- Für ärztlich angeleitete Forschung positioniert, die Fokus- und Ruhebahnen kombiniert
Sicherheit & Status
- Außerhalb Russlands sind diese Peptide experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen; kombinierte Humandaten zu Sicherheit und Wirksamkeit sind begrenzt
- Die Kombination zweier Wirkstoffe erhöht die Unsicherheit, und die intranasale Verabreichung kann lokale Nasenreizungen verursachen – ärztliche Aufsicht ist zwingend
- Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit anzuwenden und keine Behandlung für neurologische oder psychiatrische Erkrankungen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Diese intranasale Selank-+-Semax-Kombination ist experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit; sie ist ausschließlich für die ärztlich angeleitete Anwendung bestimmt und keine Behandlung für kognitive, neurologische oder psychiatrische Erkrankungen.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Dolotov OV et al., Journal of Neurochemistry, 2006; Zozulya AA et al., Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 2008; Medvedeva EV et al., Journal of Molecular Neuroscience, 2014


