Peptidomimetic (FTPP; investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzAdipotide bindet dem Verständnis nach an den Marker Prohibitin auf dem Endothel des weißen Fettgewebes (Annexin-A2 ist ein separater Marker der Fettgewebsgefäße) und löst dort ein pro-apoptotisches Signal aus, das die lokale Blutversorgung stören soll. In Tierstudien war dies mit einem Verlust an Fettmasse assoziiert. Für den Menschen bleibt der Ansatz experimentell; der Signalweg ist in belastbaren Humanstudien nicht bestätigt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›In präklinischen Modellen für die Reduktion der Masse des weißen Fettgewebes untersucht
- ›Als gefäßgerichteter (anti-angiogener) Forschungsansatz an Fettdepots studiert
- ›Als Werkzeug zur Untersuchung der Prohibitin-Signalgebung im Fettgewebe erforscht
Sicherheit & Status
- !Nur präklinisch; keine belastbaren Human-Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten
- !Tierstudien berichteten Signale renaler (Nieren-)Toxizität — eine ernste, substanzspezifische Vorsichtsmaßnahme
- !Nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht anwenden; nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit
⚕ Klinischer Hinweis: Adipotide ist eine experimentelle Substanz ohne validierte Humandaten und mit bekannten Toxizitätssignalen im Tiermodell; sie ist keine zugelassene Therapie, und jede Anwendung erfolgt ausschließlich ärztlich überwacht, und nichts hiervon ist eine medizinische Beratung oder Dosierungsanleitung.
Evidenz: Grad D — keine belastbaren Humandaten; ausschließlich präklinische/tierexperimentelle Evidenz · Quellen: Kolonin et al., Nature Medicine 2004; Barnhart et al., Science Translational Medicine 2011; Daquinag et al., Trends in Pharmacological Sciences 2011
NNMT inhibitor (small molecule; investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig Evidenz5-Amino-1MQ hemmt dem Verständnis nach NNMT, das Enzym, das Nicotinamid methyliert. Durch die verringerte Methylierung soll Nicotinamid für die NAD+-Regeneration erhalten bleiben und der Energiestoffwechsel der Adipozyten verschoben werden. Diese Effekte werden überwiegend in Zell- und Tiermodellen beschrieben; belastbare Humandaten sind derzeit begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›In der frühen Forschung für den Adipozyten-(Fettzell-)Stoffwechsel untersucht
- ›Auf NAD+-Salvage-Weg und zelluläre Energiesignalgebung studiert
- ›Im Feld der Stoffwechselalterungs- und Langlebigkeitsforschung erforscht
Sicherheit & Status
- !Experimentell; Human-Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten sind sehr begrenzt
- !Langzeitfolgen einer NNMT-Hemmung beim Menschen sind nicht belegt
- !Nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden; nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit
⚕ Klinischer Hinweis: 5-Amino-1MQ ist eine experimentelle Substanz der frühen Forschung ohne validierte Humanergebnisse; jede Erwägung erfolgt ausschließlich ärztlich geleitet, und nichts hiervon ist eine medizinische Beratung oder Dosierungsanleitung.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Kraus et al., Nature 2014; Neelakantan et al., Biochemical Pharmacology 2018; Pissios, Trends in Endocrinology & Metabolism 2017
Pan-ERR agonist (exercise-mimetic; investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzSLU-PP-332 wirkt dem Verständnis nach als Pan-Agonist der Östrogen-verwandten Rezeptoren und aktiviert das ERR-/PGC-1α-Transkriptionsprogramm, das die mitochondriale Biogenese und den oxidativen Stoffwechsel steuert. In Nagerstudien war dies mit größerer Ausdauer und erhöhter Fettoxidation assoziiert. Die Evidenz ist ausschließlich präklinisch; keine Humanstudien belegen diese Effekte.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›In Tierstudien auf mitochondriale Biogenese untersucht
- ›Auf Ausdauerkapazität und Ermüdungsresistenz studiert (Nagermodelle)
- ›Auf Fettoxidations- und Fitness-Stoffwechselwege erforscht
Sicherheit & Status
- !Nur präklinische/tierexperimentelle Daten; keine Human-Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten
- !Folgen einer chronischen ERR-Aktivierung beim Menschen sind unbekannt
- !Nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden; nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit
⚕ Klinischer Hinweis: SLU-PP-332 ist eine experimentelle Substanz mit ausschließlich tierexperimentellen Daten und keine zugelassene Therapie; jede Anwendung erfolgt ausschließlich ärztlich überwacht, und nichts hiervon ist eine medizinische Beratung oder Dosierungsanleitung.
Evidenz: Grad D — keine belastbaren Humandaten; ausschließlich präklinische/tierexperimentelle Evidenz · Quellen: Billon et al., Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 2023; Audet-Walsh & Giguère, Acta Physiologica 2015; Fan & Evans, Current Opinion in Cell Biology 2015
Gc protein-derived macrophage activating factor (controversial; investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzGcMAF soll eine deglykosylierte Form des Vitamin-D-Bindungsproteins sein, die theoretisch Makrophagen des angeborenen Immunsystems aktiviert. Dieser Mechanismus wird überwiegend in umstrittener und teils zurückgezogener Literatur beschrieben und wurde nicht reproduzierbar bestätigt. Es gibt keine belastbaren, glaubwürdigen Humanstudien, die einen klinischen Effekt belegen.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›In umstrittener Forschung für makrophagen-aktivierende Immunsignalgebung untersucht
- ›Konzeptionell als experimentelles immunmodulierendes Forschungsprotein erforscht
- ›Gegenstand vorläufiger Behauptungen, die unbestätigt und umstritten bleiben
Sicherheit & Status
- !Hoch umstritten und KEINE zugelassene Therapie; Gegenstand behördlicher Warnungen
- !Kein belegter klinischer Nutzen und keine belastbaren Human-Sicherheitsdaten
- !Nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht; keine Behandlung für irgendeine Erkrankung und nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit
⚕ Klinischer Hinweis: GcMAF ist ein hoch umstrittenes, experimentelles Protein ohne belegten klinischen Nutzen und mit einer Vorgeschichte behördlicher Warnungen. Es ist kein zugelassenes Arzneimittel, wird ausschließlich in einem Forschungs- und ärztlich geleiteten Kontext diskutiert, und nichts hiervon ist eine medizinische Beratung, ein therapeutisches Versprechen oder eine Dosierungsanleitung.
Evidenz: Grad D — keine glaubwürdigen Humandaten; experimentell und umstritten · Quellen: Yamamoto et al., Cancer Immunology, Immunotherapy 2008 (paper subsequently retracted); Ugarte et al., critical review of GcMAF claims, 2014; MHRA (UK) regulatory statement on unlicensed GcMAF products, 2015
GHRH analog (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzCJC-1295 ohne DAC (Mod-GRF 1-29) ist ein modifiziertes Fragment des Wachstumshormon-freisetzenden Hormons. Es wird angenommen, dass es GHRH-Rezeptoren des Hypophysenvorderlappens bindet und eine pulsatile Freisetzung von körpereigenem Wachstumshormon anstößt, was wiederum die IGF-1-Signalgebung beeinflussen kann. Ohne den Drug Affinity Complex ist seine Wirkung kurzlebig, sodass es eher als Puls-Sekretagogum denn als anhaltendes untersucht wird. Die Humanevidenz bleibt begrenzt und das Verständnis stammt weitgehend aus der GHRH-Analog-Forschung.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht zur Unterstützung der Wachstumshormon-/IGF-1-Achse
- ›Im Rahmen der Magermasse- und Regenerationsforschung untersucht
- ›Hinsichtlich Körperzusammensetzung und Schlafqualität erforscht
- ›Zusammen mit anderen GH-Sekretagoga in der Literatur zur GH-Achse untersucht
Sicherheit & Status
- !Experimentell; belastbare Humansicherheitsdaten sind begrenzt
- !Nur unter Aufsicht einer qualifizierten Ärztin oder eines Arztes anwenden
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder bei aktiver bzw. vermuteter Krebserkrankung anwenden (Erwägungen zur GH-/IGF-1-Achse)
⚕ Klinischer Hinweis: CJC-1295 (ohne DAC) ist ein experimentelles Peptid in Forschungsqualität und kein zugelassenes Arzneimittel. Es ist ausschließlich für die ärztlich gesteuerte Anwendung bestimmt; dieser Inhalt dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Teichman et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2006; Ionescu & Frohman, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2006; Sigalos & Pastuszak, Sexual Medicine Reviews 2018
Ghrelin-mimetic GH secretagogue (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzGHRP-6 ist ein synthetisches Hexapeptid, das als Ghrelin-Mimetikum am Wachstumshormon-Sekretagogum-Rezeptor (GHS-R1a) wirkt. Es wird angenommen, dass es die hypophysäre Freisetzung von Wachstumshormon anregt und hypothalamische Appetit-Signalwege aktiviert, weshalb ausgeprägter Hunger ein deutlicher und erwartbarer Effekt ist. Seine Wirkungen sind vor allem in früher und präklinischer Forschung beschrieben, belastbare Humandaten zu Endpunkten sind begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht zur Wachstumshormon-Freisetzung über den GHS-R1a-Signalweg
- ›Hinsichtlich Appetit- und Nahrungsaufnahme-Signalgebung untersucht
- ›Im Rahmen der Körperzusammensetzungs- und Regenerationsforschung erforscht
- ›Als Vergleichssubstanz unter den Ghrelin-mimetischen Sekretagoga untersucht
Sicherheit & Status
- !Regt Appetit und Hunger stark an — ein deutlicher, erwartbarer Effekt, mit dem zu rechnen ist
- !Experimentell; belastbare Humansicherheitsdaten sind begrenzt, nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder bei aktiver bzw. vermuteter Krebserkrankung anwenden (Erwägungen zur GH-Achse)
⚕ Klinischer Hinweis: GHRP-6 ist ein experimentelles Sekretagogum in Forschungsqualität und kein zugelassenes Arzneimittel. Es ist ausschließlich für die ärztlich gesteuerte Anwendung bestimmt; dieser Inhalt dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Bowers et al., Endocrinology 1984; Smith et al., Endocrine Reviews 1997; Sigalos & Pastuszak, Sexual Medicine Reviews 2018
Muscle-support peptide (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDieser generische Eintrag zur Muskel- und Regenerationsunterstützung ist innerhalb der breiten Familie von Substanzen angesiedelt, die hinsichtlich Magermasse- und Geweberegenerations-Signalgebung untersucht werden, ohne einen einzelnen spezifischen Mechanismus zu behaupten. Da es experimentell ist, sollte jede Zuordnung eines Signalwegs als vorläufig betrachtet und mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt abgestimmt werden. Belastbare Humanevidenz für eine definierte, substanzspezifische Wirkung ist begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Für allgemeine Muskel- und Regenerationsunterstützung positioniert (experimentell)
- ›Im Kontext der Magermasse- und Geweberegenerationsforschung untersucht
- ›Als ärztlich gesteuerte Ergänzung in Programmen zur Körperzusammensetzung erforscht
- ›Generisch und nicht für eine bestimmte Krankheitsindikation untersucht
Sicherheit & Status
- !Experimentell; ein definierter Mechanismus und belastbare Humandaten sind nicht belegt
- !Nur unter Aufsicht einer qualifizierten Ärztin oder eines Arztes anwenden
- !Nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung einer Krankheit bestimmt; nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ein generischer, experimenteller Eintrag zur Muskelunterstützung, kein zugelassenes Arzneimittel und keine Zusicherung einer bestimmten Wirkung. Er ist ausschließlich für die ärztlich gesteuerte Anwendung bestimmt; dieser Inhalt dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Phillips & Van Loon, Journal of Sports Sciences 2011; Sartori et al., Nature Communications 2021; Bhasin et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2018
GH-secretagogue + GHRH-analog blend (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDiese Mischung kombiniert zwei Peptide der Wachstumshormon-Achse. Von Ipamorelin wird angenommen, dass es als selektives Ghrelin-mimetisches Sekretagogum am GHS-R1a-Rezeptor wirkt, während CJC-1295 (ohne DAC) ein GHRH-Analogon ist, das hypophysäre GHRH-Rezeptoren stimulieren soll. Die Kombination eines Sekretagogums mit einem GHRH-Analogon wird unter der Annahme untersucht, dass die beiden Signalwege komplementär auf die pulsatile GH-Freisetzung wirken könnten; die Evidenz speziell für die Kombination ist jedoch sehr begrenzt, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit. Jede Wirkung auf einen Signalweg ist als vorläufig zu betrachten.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht zur Unterstützung der Wachstumshormon-/IGF-1-Achse über zwei komplementäre Signalwege
- ›Im Rahmen der Magermasse-, Regenerations- und Körperzusammensetzungsforschung untersucht
- ›Hinsichtlich Körperzusammensetzung und Schlafqualität erforscht
- ›Als kombinierter Ansatz für die GH-Achse und nicht für eine bestimmte Krankheit untersucht
Sicherheit & Status
- !Experimentelle Mischung; die Kombination zweier Substanzen erhöht die Unsicherheit, und das Sicherheitsprofil ist nicht belegt
- !Nur unter Aufsicht einer qualifizierten Ärztin oder eines Arztes anwenden
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder bei aktiver bzw. vermuteter Krebserkrankung anwenden (Erwägungen zur GH-/IGF-1-Achse)
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Ipamorelin-/CJC-1295-Mischung ist eine experimentelle Kombination in Forschungsqualität und kein zugelassenes Arzneimittel; das Mischen von Substanzen erhöht die Unsicherheit, und sie ist ausschließlich für die ärztlich gesteuerte Anwendung bestimmt. Dieser Inhalt dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Raun et al., European Journal of Endocrinology 1998; Teichman et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2006; Sigalos & Pastuszak, Sexual Medicine Reviews 2018
Bee-venom cytolytic peptide (preclinical / investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzMelittin ist ein amphipathisches Peptid aus 26 Aminosäuren und der wichtigste Wirkbestandteil des Bienengifts. Es lagert sich vermutlich in Zellmembranen ein und bildet Poren, wodurch es die Lipiddoppelschicht stört und Zellen über einen direkten biophysikalischen Mechanismus statt über einen definierten Rezeptorweg lysiert; in präklinischen Arbeiten wurde es mit der Aktivität der Phospholipase A2 in Verbindung gebracht. Da diese membranaktive Wirkung unselektiv ist, kann sie gesunde ebenso wie Zielzellen schädigen, weshalb jede Anwendung experimentell ist und ausschließlich unter enger ärztlicher Aufsicht erfolgt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Präklinische antimikrobielle Forschung zur Membranzerstörung
- ›Labor-Onkologie-Modelle, untersucht auf zytolytische (zellabtötende) Aktivität
- ›Entzündungssignalgebung, betrachtet in frühen/präklinischen Arbeiten
- ›Forschungswerkzeug für Studien zur Peptid-Verabreichung und Nanopartikel-Formulierung
Sicherheit & Status
- !Experimentell und zytotoxisch – Melittin lysiert Zellen unselektiv und kann gesundes Gewebe schädigen; belastbare Humansicherheitsdaten fehlen
- !Kann Überempfindlichkeits- und allergische Reaktionen auslösen, bis hin zur Anaphylaxie bei gegen Bienengift sensibilisierten Personen; nur unter ärztlicher Aufsicht
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder bei Bienengiftallergie anzuwenden; keine etablierte Anwendung beim Menschen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Melittin ist ein experimentelles, zytotoxisches Forschungspeptid ohne etablierte Humantherapie; es darf niemals eigenständig angewendet werden, und jede Anwendung muss unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Evidenz: Grad D — keine Humandaten; ausschließlich präklinisch · Quellen: Raghuraman H, Chattopadhyay A, Bioscience Reports, 2007; Rady I et al., Cancer Letters, 2017; Memariani H et al., Applied Microbiology and Biotechnology, 2019
Investigational anxiolytic/sleep peptide blend (Selank + DSIP) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDiese Kombination vereint zwei experimentelle Neuropeptide. Selank ist ein synthetisches Heptapeptid, das vom Immunpeptid Tuftsin abgeleitet ist und auf anxiolytische Effekte sowie die Modulation GABAerger und monoaminerger Signalgebung sowie von BDNF- und Enkephalin-Bahnen untersucht wird. DSIP ist ein Nonapeptid, das erstmals im Zusammenhang mit dem Tiefschlaf isoliert wurde und hinsichtlich seines Einflusses auf die Schlafarchitektur und die Stresshormon-Regulation untersucht wird, wobei seine körpereigene Rolle unvollständig geklärt bleibt. Die Kombination soll ruhe- und schlafbezogene Signale überlagern, doch die Wechselwirkung ist in kontrollierten Humanstudien nicht charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht auf Stressreaktions- und angstbezogene Signalgebung (Selank-Komponente)
- ›Untersucht auf Einfluss auf Einschlafen und Schlafarchitektur (DSIP-Komponente)
- ›In früher Forschung hinsichtlich Cortisol-Achsen-/Stresshormon-Signalgebung betrachtet
- ›Für ärztlich angeleitete Forschung positioniert, die Ruhe- und Schlafbahnen kombiniert
Sicherheit & Status
- !Experimentelle Kombination; kein Bestandteil ist in der EU/UK zugelassen, und kombinierte Humandaten zu Sicherheit und Wirksamkeit sind sehr begrenzt
- !Die Kombination zweier Substanzen erhöht die Unsicherheit – Wechselwirkungen und additive Effekte sind kaum charakterisiert, daher ist ärztliche Aufsicht zwingend
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder zusammen mit Sedativa oder ZNS-dämpfenden Mitteln ohne ärztliche Aufsicht anzuwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Diese Selank-+-DSIP-Kombination ist experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit; sie ist ausschließlich für die ärztlich angeleitete Anwendung bestimmt und keine Behandlung für Angst, Schlaflosigkeit oder eine andere Erkrankung.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Zozulya AA et al., Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 2008; Graf MV, Kastin AJ, Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 1986; Kozlovskaya MM et al., Neuroscience and Behavioral Physiology, 2003
Investigational nootropic/anxiolytic peptide blend, intranasal (Selank + Semax) · Nasenspray
D· Vorläufig EvidenzDiese intranasale Kombination vereint zwei Peptide aus dem russischen Raum. Selank ist ein von Tuftsin abgeleitetes Heptapeptid, das auf anxiolytische Effekte und neuroimmunologische Modulation untersucht wird. Semax ist ein synthetisches Analogon des ACTH(4-10)-Fragments, das auf nootrope und neuroprotektive Signalgebung untersucht wird, einschließlich Assoziationen mit dem Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF) sowie dopaminergen und serotonergen Bahnen. Die intranasale Verabreichung dient der Erkundung des Nase-zu-Hirn-Zugangs; in Russland sind diese Peptide für bestimmte Anwendungen reguliert, anderswo bleiben sie experimentell und nicht zugelassen, und die kombinierte Wirkung ist in kontrollierten Humanstudien nicht charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht auf Unterstützung von Aufmerksamkeit und geistiger Ermüdung (Semax-Komponente)
- ›Untersucht auf Stressreaktions- und angstbezogene Signalgebung (Selank-Komponente)
- ›In früher Forschung hinsichtlich neuroprotektiver und neurotropher (BDNF-)Bahnen betrachtet
- ›Für ärztlich angeleitete Forschung positioniert, die Fokus- und Ruhebahnen kombiniert
Sicherheit & Status
- !Außerhalb Russlands sind diese Peptide experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen; kombinierte Humandaten zu Sicherheit und Wirksamkeit sind begrenzt
- !Die Kombination zweier Wirkstoffe erhöht die Unsicherheit, und die intranasale Verabreichung kann lokale Nasenreizungen verursachen – ärztliche Aufsicht ist zwingend
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit anzuwenden und keine Behandlung für neurologische oder psychiatrische Erkrankungen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Diese intranasale Selank-+-Semax-Kombination ist experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit; sie ist ausschließlich für die ärztlich angeleitete Anwendung bestimmt und keine Behandlung für kognitive, neurologische oder psychiatrische Erkrankungen.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Dolotov OV et al., Journal of Neurochemistry, 2006; Zozulya AA et al., Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 2008; Medvedeva EV et al., Journal of Molecular Neuroscience, 2014
Investigational immune/metabolic peptide blend (VIP + MOTS-c) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDiese Kombination vereint zwei Signalpeptide aus unterschiedlicher Biologie. VIP ist ein körpereigenes Neuropeptid aus 28 Aminosäuren, das auf immunmodulierende und entzündungshemmende Effekte über die VPAC-Rezeptor-Signalgebung sowie die Regulation von T-Zell- und Makrophagenaktivität untersucht wird. MOTS-c ist ein von den Mitochondrien abgeleitetes Peptid, das auf stoffwechsel- und langlebigkeitsbezogene Signalgebung untersucht wird, einschließlich AMPK-Aktivierung und Einfluss auf Insulinsensitivität und zelluläre Stressreaktionen. Die Kombination soll immunregulatorische und metabolische Bahnen überlagern, doch sie ist in kontrollierten Humanstudien nicht charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht auf Immunregulation und entzündungshemmende Signalgebung (VIP-Komponente)
- ›Untersucht auf Insulinsensitivitäts- und mitochondriale Stressbahnen (MOTS-c-Komponente)
- ›In präklinischer Langlebigkeits- und Exercise-Mimetic-Forschung untersucht (MOTS-c)
- ›Für ärztlich angeleitete Forschung positioniert, die Immun- und Stoffwechselbahnen kombiniert
Sicherheit & Status
- !Experimentelle Kombination; belastbare Humanstudiendaten fehlen für beide Bestandteile, insbesondere in Kombination
- !Das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit – additive oder wechselwirkende Effekte auf Immun- und Stoffwechsel-Signalgebung sind kaum charakterisiert, daher ist ärztliche Aufsicht zwingend
- !Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit anzuwenden; VIP kann vasodilatationsbedingte Effekte wie Hautrötung oder Blutdruckveränderungen verursachen, daher ist klinische Aufsicht erforderlich
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Diese VIP-+-MOTS-c-Kombination ist experimentell, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit; sie ist ausschließlich für die ärztlich angeleitete Anwendung bestimmt und keine Behandlung für immunologische, metabolische oder altersbedingte Erkrankungen.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Lee C et al., Cell Metabolism, 2015; Delgado M, Ganea D, Amino Acids, 2013; Reynolds JC et al., Nature Communications, 2021
Mitochondria-targeting peptide + cardiac bioregulator blend (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzSS-31 (Elamipretid) bindet vermutlich Cardiolipin in der inneren Mitochondrienmembran, wo es die Membranstruktur stabilisieren und die Effizienz der Elektronentransportkette unterstützen könnte – dieser Effekt wurde in den eigenen klinischen Studien von SS-31 zu Mitochondrienerkrankungen und Herzinsuffizienz untersucht. Cardiogen ist ein kurzes Peptid aus der „Bioregulator“-Klasse, dem eine gewebespezifische Signalwirkung in Herzzellen zugeschrieben wird, wobei belastbare Humandaten fehlen. Diese Krankheitsstudien betreffen SS-31 (Elamipretid) als Einzelsubstanz; die Kombination selbst wurde nicht bei Herzinsuffizienz oder Mitochondrienerkrankungen untersucht und verfügt über keine entsprechende klinische Evidenz. Die Kombination beider ist eine Forschungshypothese und keine etablierte Therapie.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Zur Unterstützung der mitochondrialen Bioenergetik untersucht
- ›Im Kontext von Herzgewebe und -funktion erforscht
- ›Auf zelluläre Resilienz gegenüber oxidativem/energetischem Stress untersucht
- ›Für die Forschung zum altersassoziierten mitochondrialen Rückgang positioniert
Sicherheit & Status
- !Experimentell; kombinierte Humansicherheitsdaten sind sehr begrenzt
- !Nur unter Aufsicht eines qualifizierten Arztes anwenden
- !Kardial wirksame Peptide erfordern kardiologische Fachaufsicht; nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Kombination ist experimentell und vereint zwei Substanzen, deren Wechselwirkung nicht in belastbaren Humanstudien charakterisiert ist, was die Unsicherheit erhöht. Sie ist ausschließlich für die ärztlich geführte Forschungsanwendung bestimmt, stellt keine medizinische Beratung dar und ist nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung einer Erkrankung erwiesen.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Szeto and Schiller, Pharmaceutical Research 2011; Daubert et al., Circulation: Heart Failure 2017; Khavinson, Neuroendocrinology Letters 2002
Oxytocin + melanocortin agonist (PT-141) intranasal blend (investigational) · Nasenspray
C· Aufkommend EvidenzPT-141 (Bremelanotid) ist ein Melanocortin-Rezeptor-Agonist, der vermutlich zentral am MC4R wirkt und sexuelle Erregungswege beeinflusst. Eine eigenständig zugelassene injizierbare Form dieses Melanocortin-Agonisten existiert als lizenziertes Arzneimittel, doch diese Zulassung erstreckt sich nicht auf die vorliegende intranasale Kombination. Oxytocin ist ein Neuropeptid, das auf Rollen bei Bindung und erregungsbezogener zentraler Signalgebung untersucht wird, wobei die Evidenz hier gemischt ist. Als intranasale Kombination ist das Präparat experimentell; Verabreichungsweg und Kombination sind nicht in belastbaren Studien etabliert, und es erhebt keinen Anspruch, eine sexuelle Funktionsstörung zu behandeln.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Auf sexuelles Verlangen und Erregung untersucht (zentrale Wege)
- ›Auf melanocortin-vermittelte Erregungssignale untersucht
- ›Auf bindungs- und erregungsbezogene Effekte von Oxytocin erforscht
- ›Für die Forschung zu zentralen (nicht vaskulären) Erregungsmechanismen positioniert
Sicherheit & Status
- !Experimentelle Kombination; Humandaten zum intranasalen Weg sind begrenzt und die Evidenz ist gemischt
- !Nur unter Aufsicht eines qualifizierten Arztes anwenden
- !PT-141 ist mit vorübergehenden Blutdruckveränderungen und Übelkeit assoziiert; nicht bei unkontrolliertem Bluthochdruck, in Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Diese intranasale Oxytocin/PT-141-Kombination ist nicht das zugelassene Bremelanotid-Produkt: Zwar ist ein Melanocortin-Agonist in einer anderen, injizierbaren Form zugelassen, doch diese Zulassung gilt hier nicht. Diese Kombination hat keine zugelassene Indikation, ist experimentell, und ihre Zusammensetzung sowie ihr Verabreichungsweg sind nicht in belastbaren Studien validiert. Sie ist ausschließlich zur ärztlich geführten Anwendung bestimmt, erhebt keinen Anspruch, eine sexuelle Funktionsstörung oder eine Erkrankung zu behandeln, stellt keine medizinische Beratung dar und ist nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung einer Erkrankung erwiesen.
Evidenz: Grad C — frühe klinische / gemischte Evidenz · Quellen: Kingsberg et al., Obstetrics and Gynecology 2019; Clayton et al., Journal of Sexual Medicine 2016; Magon and Kalra, Indian Journal of Endocrinology and Metabolism 2011
GLP-1/GIP/glucagon tri-agonist + myostatin-pathway peptide blend (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzRetatrutid ist ein einzelnes Peptid, das GLP-1-, GIP- und Glucagon-Rezeptoren gleichzeitig aktivieren soll – ein Dreifach-Inkretin-Mechanismus, der in aktiven klinischen Studien auf metabolische und gewichtsbezogene Endpunkte untersucht wird; es ist noch nicht zugelassen. Follistatin-344 ist ein experimentelles Peptid, dem eine Bindung und Hemmung von Myostatin, einem negativen Regulator des Muskelwachstums, zugeschrieben wird, wobei die Evidenz überwiegend präklinisch ist. Die Kombination eines experimentellen Tri-Agonisten mit einem Myostatin-Weg-Peptid ist eine Forschungshypothese und wurde nicht in belastbaren Humanstudien charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Auf metabolische und gewichtsbezogene Endpunkte untersucht (Retatrutid, Studien laufen)
- ›Auf Unterstützung von Magermasse und Körperzusammensetzung erforscht (Follistatin-344, präklinisch)
- ›Auf kombinierte metabolische und muskelbezogene Signalwege untersucht
- ›Für die Forschung zur Wechselwirkung von Inkretin- und Myostatin-Weg positioniert
Sicherheit & Status
- !Experimentelle Kombination; Retatrutid befindet sich weiterhin in Studien und die Kombination hat keine belastbaren Humansicherheitsdaten
- !Nur unter Aufsicht eines qualifizierten Arztes anwenden
- !Inkretin-Agonisten sind mit gastrointestinalen Effekten assoziiert; nicht in Schwangerschaft, Stillzeit oder bei persönlicher/familiärer Vorgeschichte von medullärem Schilddrüsenkarzinom oder MEN2 anwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Retatrutid befindet sich noch in aktiven klinischen Studien und ist kein zugelassenes Arzneimittel, und Follistatin-344 ist experimentell; ihre Kombination erhöht die Unsicherheit und wurde nicht in belastbaren Humanstudien validiert. Diese Kombination ist ausschließlich für die ärztlich geführte Forschungsanwendung bestimmt, stellt keine medizinische Beratung dar und ist nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung einer Erkrankung erwiesen.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Jastreboff et al., New England Journal of Medicine 2023; Rosenstock et al., The Lancet 2023; Lee and McPherron, Proceedings of the National Academy of Sciences 2001
GLP-1 receptor agonist · Vorgefüllter Pen
A· Stark EvidenzSemaglutid ist ein GLP-1-Rezeptoragonist, der das Inkretinhormon GLP-1 nachahmt. Durch die Aktivierung von GLP-1-Rezeptoren verstärkt es die glukoseabhängige Insulinfreisetzung, verlangsamt die Magenentleerung und wirkt auf zentrale Appetitpfade, um die Sättigung zu erhöhen. Diese kombinierten Wirkungen liegen seinen gut untersuchten Effekten auf die glykämische Kontrolle und das Körpergewicht zugrunde.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Glykämische Kontrolle bei Typ-2-Diabetes
- ›Gewichtsmanagement und Reduktion von Übergewicht
- ›Appetit- und Sättigungsregulation
- ›Kardiovaskuläre Risiko-Endpunkte bei geeigneten Patientinnen und Patienten
Sicherheit & Status
- !Verschreibungspflichtiges Arzneimittel in der EU und im UK (EMA/MHRA); es muss von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet und überwacht werden
- !Häufig mit gastrointestinalen Effekten wie Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung verbunden, besonders zu Behandlungsbeginn
- !Nicht in der Schwangerschaft anzuwenden; erfordert eine Abklärung der persönlichen/familiären Vorgeschichte bestimmter Schilddrüsentumoren und einer Pankreatitis
- !Dosis und Titration sind individuell und werden von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine Aufklärungsinformation, keine medizinische Beratung. Semaglutid ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel; jede Anwendung muss von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt eingeleitet und überwacht werden, die bzw. der Eignung, Nutzen und Risiken individuell beurteilt.
Evidenz: Grad A — zugelassenes Arzneimittel, gestützt auf große randomisierte kontrollierte Studien · Quellen: GLP-1 receptor agonist randomised controlled weight-management and cardiovascular outcome trials; EMA/MHRA product information for GLP-1 receptor agonists; Peer-reviewed endocrinology and obesity-medicine literature
Dual GIP/GLP-1 receptor agonist · Vorgefüllter Pen
A· Stark EvidenzTirzepatid ist ein dualer Agonist, der sowohl GIP- als auch GLP-1-Rezeptoren aktiviert. Über diese kombinierte Inkretin-Signalgebung verstärkt es die glukoseabhängige Insulinsekretion, verringert den Appetit und verlangsamt die Magenentleerung. Diese Wirkungen unterstützen die in großen randomisierten Studien gezeigten Verbesserungen der glykämischen Kontrolle und des Körpergewichts.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Glykämische Kontrolle bei Typ-2-Diabetes
- ›Gewichtsmanagement und Endpunkte der Körperzusammensetzung
- ›Appetit- und Sättigungsregulation
- ›Metabolische Parameter wie HbA1c und Blutfette
Sicherheit & Status
- !Verschreibungspflichtiges Arzneimittel in der EU und im UK (EMA/MHRA); es muss von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet und überwacht werden
- !Gastrointestinale Effekte (Übelkeit, Durchfall, Erbrechen) sind häufig, insbesondere während der Dosissteigerung
- !Erfordert eine medizinische Abklärung (z. B. Vorgeschichte einer Pankreatitis oder bestimmter Schilddrüsentumoren) und ist nicht in der Schwangerschaft anzuwenden
- !Dosis, Titration und Behandlungsdauer sind individuell und werden von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine Aufklärungsinformation, keine medizinische Beratung. Tirzepatid ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel; jede Anwendung muss von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt eingeleitet und überwacht werden, die bzw. der Eignung, Nutzen und Risiken individuell beurteilt.
Evidenz: Grad A — zugelassenes Arzneimittel, gestützt auf große randomisierte kontrollierte Studien · Quellen: Dual incretin (GIP/GLP-1) receptor agonist randomised controlled trials; EMA/MHRA product information for incretin-based medicines; Peer-reviewed diabetes and obesity-medicine literature
Triple GLP-1/GIP/glucagon receptor agonist (investigational) · Vorgefüllter Pen
B· Moderat EvidenzRetatrutid ist ein in Erprobung befindlicher Dreifach-Agonist, der GLP-1-, GIP- und Glukagon-Rezeptoren adressieren soll. Die GLP-1- und GIP-Wirkungen beeinflussen Insulinsekretion, Appetit und Sättigung, während die Aktivierung des Glukagon-Rezeptors auf ihr Potenzial untersucht wird, den Energieverbrauch und die Fettoxidation zu steigern. Es wird in fortgeschrittenen klinischen Studien für Gewichts- und Stoffwechsel-Endpunkte geprüft.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Gewichtsreduktion in der klinischen Prüfung
- ›Forschung zur glykämischen Kontrolle
- ›Appetit- und Sättigungssignalgebung
- ›Endpunkte zu Energieverbrauch und Fettoxidation
Sicherheit & Status
- !In Erprobung befindliche, noch nicht zugelassene Substanz; als Verbindung der GLP-1-Klasse wäre sie in der EU und im UK verschreibungspflichtig (EMA/MHRA) und erfordert ärztliche Aufsicht
- !Gastrointestinale Effekte von Inkretin-Agonisten (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) sind während Studien zu erwarten
- !Die Langzeitsicherheit ist außerhalb des klinischen Studienkontexts noch nicht belegt
- !Hier werden keine Dosierungen angegeben; jedes Schema ist individuell und wird von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine Aufklärungsinformation, keine medizinische Beratung. Retatrutid ist eine in Erprobung befindliche Substanz in später Phase; es ist kein zugelassenes Produkt, und jede Anwendung sollte ausschließlich unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht in einem angemessenen klinischen Rahmen erfolgen.
Evidenz: Grad B — in Erprobung befindliche Substanz in später Phase mit vielversprechenden Daten aus kontrollierten Studien · Quellen: Phase 2/3 multi-receptor incretin agonist clinical-trial literature; Peer-reviewed GLP-1/GIP/glucagon receptor agonist research; EMA/MHRA regulatory guidance on incretin-class agents
Mitochondrial-derived peptide (investigational) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzMOTS-c ist ein mitochondrial gebildetes Peptid, das für seine Rolle bei der zellulären Energieerfassung untersucht wird. Es wird mit der Aktivierung des AMPK-Pfades und mit einer Signalgebung in Verbindung gebracht, die mit Glukoseaufnahme, Insulinsensitivität und mitochondrialer Anpassung zusammenhängt. Die meisten stützenden Daten stammen aus präklinischen und mechanistischen Studien und nicht aus großen Studien am Menschen.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zur metabolischen Flexibilität
- ›Signalgebung zu Insulinsensitivität und Glukoseverwertung
- ›Mitochondriale Biogenese und Endpunkte der zellulären Energie
- ›Forschung zu Trainingsanpassung und körperlicher Leistungsfähigkeit
Sicherheit & Status
- !In Erforschung befindliche Substanz mit begrenzten klinischen Daten am Menschen; sie ist kein zugelassenes Arzneimittel
- !Sollte nur in ärztlich beaufsichtigten, angemessen geregelten Rahmen erwogen werden
- !Reinheit, Qualität und Langzeitsicherheit von Material in Forschungsqualität sind nicht gewährleistet
- !Es werden keine Dosierungen angegeben; jede Anwendung wäre individuell und würde von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine Aufklärungsinformation, keine medizinische Beratung. MOTS-c befindet sich in der Erforschung und weist nur begrenzte Evidenz am Menschen auf; es ist keine erwiesene Behandlung, und jede Anwendung erfordert qualifizierte ärztliche Aufsicht.
Evidenz: Grad C — in Erforschung befindlich, überwiegend präklinische und mechanistische Evidenz · Quellen: Peer-reviewed mitochondrial-biology and metabolism literature; Preclinical mitochondrial-derived peptide research; Early-phase human metabolic-signalling studies
Modified human growth hormone (hGH) fragment (investigational) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzAOD9604 ist ein modifiziertes Fragment des menschlichen Wachstumshormons (hGH), das auf Effekte im Fettstoffwechsel untersucht wird. Es soll die Lipolyse anregen und die Lipogenese-Signalgebung verringern, während die klassischen wachstumsfördernden Wirkungen des vollständigen Wachstumshormons minimiert werden. Die Evidenz am Menschen für eine bedeutsame Gewichts- oder Fettreduktion bleibt begrenzt und uneinheitlich.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zu Fettstoffwechsel und Lipolyse
- ›Endpunkte zu Körperzusammensetzung und hartnäckigen Fettdepots
- ›Studien zur Signalgebung der metabolischen Effizienz
Sicherheit & Status
- !In Erforschung befindliche Substanz; sie ist kein zugelassenes Arzneimittel zur Gewichtsreduktion und weist keine belastbaren Wirksamkeitsdaten am Menschen auf
- !Sollte nur unter ärztlich beaufsichtigten, angemessen geregelten Bedingungen erwogen werden
- !Qualität und Langzeitsicherheit von Material in Forschungsqualität sind nicht gewährleistet
- !Es werden keine Dosierungen angegeben; jede Anwendung wäre individuell und würde von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine Aufklärungsinformation, keine medizinische Beratung. AOD9604 befindet sich in der Erforschung und weist nur begrenzte und uneinheitliche Evidenz am Menschen auf; es ist keine erwiesene Behandlung, und jede Anwendung erfordert qualifizierte ärztliche Aufsicht.
Evidenz: Grad C — in Erforschung befindlich, mit begrenzten und uneinheitlichen Daten am Menschen · Quellen: Peer-reviewed growth-hormone-fragment and lipolysis research; Early-phase human metabolic-trial literature; Academic reviews of investigational weight-management peptides
Investigational α-MSH-derived tripeptide (melanocortin-linked, anti-inflammatory) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzAC-KPV-NH2 ist das kleinste aktive Tripeptid-Fragment von α-MSH. In Labor- und Tiermodellen wird es mit der Aktivierung melanocortin-verknüpfter Signalwege und der Dämpfung entzündungsfördernder Zytokinsignale in Verbindung gebracht, was mit einem ruhigeren Entzündungsmilieu in Haut- und Barrieregewebe assoziiert ist. Seine Bedeutung für die Geweberegeneration beim Menschen wird untersucht, ist aber nicht belegt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Entzündliche Hauterkrankungen (Forschungskontext)
- ›Entzündung von Darm- und Barrieregewebe (Forschungskontext)
- ›Allgemeine gewebeberuhigende und entzündungsausgleichende Endpunkte
- ›Unterstützung des Wundmilieus (untersucht)
Sicherheit & Status
- !Experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel; Sicherheitsdaten beim Menschen sind begrenzt
- !Allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen sind nicht auszuschließen
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht mit geeignetem Screening
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. AC-KPV-NH2 ist experimentell; jede Anwendung muss individuell erfolgen und von einem behandelnden Arzt überwacht werden.
Evidenz: Experimentell — überwiegend präklinische entzündungshemmende Daten, keine zugelassene Indikation beim Menschen · Quellen: preclinical anti-inflammatory and melanocortin-pathway research; peer-reviewed skin- and gut-barrier literature; EMA/MHRA product-status information on unapproved peptides
Investigational synthetic gastric-derived peptide (regenerative / cytoprotective) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzBPC-157 ist ein synthetisches Peptid, das auf einer im Magensaft identifizierten Sequenz beruht. In Tier- und Zellstudien wird es mit der Hochregulation reparaturbezogener Wachstumsfaktor- und angiogener Signalwege (zum Beispiel VEGF-verknüpfter Wege), dem Umbau von Kollagen und extrazellulärer Matrix (ECM) sowie der Modulation von Entzündungen in Verbindung gebracht, was das Forschungsinteresse an der Regeneration von Bindegewebe und Darmschleimhaut begründet. Gut kontrollierte Daten am Menschen sind sehr begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Erholung von Sehnen, Bändern und Muskel-Skelett-Gewebe (Forschungskontext)
- ›Gastrointestinale Barriere und Schleimhautintegrität (Forschungskontext)
- ›Signalwege der Wundheilung und Gewebedurchblutung
- ›Angiogenese und lokale Durchblutung während der Erholung
- ›Entzündungsbalance im heilenden Mikromilieu
Sicherheit & Status
- !Experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel; belastbare Sicherheitsdaten beim Menschen fehlen
- !Im Leistungssport unter der WADA-Kategorie nicht zugelassener Substanzen verboten
- !Produktreinheit und Quellenqualität können variieren und das Risiko beeinflussen
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. BPC-157 ist experimentell; jede Anwendung muss individuell und durch den behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Experimentell — überwiegend Tier- und Zelldaten; keine zugelassene Indikation beim Menschen · Quellen: peer-reviewed regenerative-medicine and preclinical tissue-repair literature; EMA/MHRA regulatory-status information on unapproved peptides; sports anti-doping (WADA) prohibited-substance listings
Investigational topical BPC-157 (regenerative / cytoprotective), spray format · Nasenspray
D· Vorläufig EvidenzBPC Spray liefert das Peptid BPC-157 in einer topischen, nicht injizierbaren Form zur lokalen Anwendung. Die postulierte reparatur- und entzündungsausgleichende Signalwirkung entspricht der von BPC-157, doch wie viel Peptid über Haut oder Schleimhaut aufgenommen wird und ob die Wirkung lokal oder systemisch ist, ist beim Menschen kaum charakterisiert. Es ist als experimentell und nicht als etablierte topische Behandlung zu betrachten.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Lokale Unterstützung der Gewebereparatur (Forschungskontext)
- ›Nicht injizierbare Erholungsroutinen, wenn topische Anwendung bevorzugt wird
- ›Entzündungsbalance im behandelten Bereich (untersucht)
- ›Komfortorientierte, wiederholte topische Anwendung
Sicherheit & Status
- !Experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel; topische Humandaten fehlen praktisch
- !Aufnahme sowie lokale versus systemische Exposition sind ungewiss
- !Im Leistungssport unter der WADA-Kategorie nicht zugelassener Substanzen verboten
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. BPC Spray ist eine experimentelle topische Form von BPC-157; jede Anwendung muss individuell erfolgen und vom behandelnden Arzt überwacht werden.
Evidenz: Experimentell — tierbasierte Begründung, topische Humandaten praktisch nicht vorhanden · Quellen: peer-reviewed regenerative-medicine and preclinical tissue-repair literature; EMA/MHRA regulatory-status information on unapproved peptides; sports anti-doping (WADA) prohibited-substance listings
Investigational copper-binding tripeptide (regenerative / ECM-remodelling) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzGHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes, kupferbindendes Tripeptid. In Laborarbeiten und einigen kosmetischen Humanstudien wird es mit der Synthese von Kollagen und Elastin, dem Umbau der extrazellulären Matrix (ECM), antioxidativer Aktivität und der Modulation der Wundheilungssignalwege in Verbindung gebracht, was das Interesse an Hautumbau und Gewebereparatur begründet. Die topische Anwendung ist vergleichsweise besser untersucht als die injizierbare oder systemische Anwendung, die experimentell bleibt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Hautumbau, Elastizität und Festigkeit (Forschung und Kosmetik)
- ›Unterstützung der Wundheilungssignalwege (untersucht)
- ›Kollagen- und ECM-Unterstützung
- ›Entzündungsbalance in der Haut
- ›Endpunkte zur Verfeinerung der Hautstruktur
Sicherheit & Status
- !Injizierbare und systemische Anwendung ist experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel
- !Kupferexposition sowie lokale Überempfindlichkeit oder Reizung sind möglich
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht mit geeignetem Screening
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. GHK-Cu ist am besten für die topische/kosmetische Anwendung belegt; die injizierbare Anwendung ist experimentell und jede Anwendung muss individuell erfolgen und vom behandelnden Arzt überwacht werden.
Evidenz: Begrenzte Evidenz — einige topische/kosmetische Humandaten; injizierbare Anwendung zur Gewebereparatur experimentell · Quellen: peer-reviewed dermatology and wound-healing literature; cosmetic-ingredient safety assessments; regenerative-medicine peptide research
Investigational synthetic Thymosin Beta-4-related peptide (regenerative) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzTB-500 ist ein synthetisches Peptid, das mit der Aktivität von Thymosin Beta-4 assoziiert ist. In Tier- und Zellstudien wird es mit der Regulation von Aktin, der Zellmigration, der Angiogenese und der Modulation von Entzündungen in Verbindung gebracht, die gemeinsam die Gewebereorganisation während der Reparatur unterstützen. Belastbare kontrollierte Humanstudien fehlen, sodass die Aussagen zur Erholung auf Forschungsniveau bleiben.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Erholung von Muskel-Skelett- und Weichgewebe (Forschungskontext)
- ›Widerstandsfähigkeit des Bindegewebes
- ›Zellmigration und Gewebeumbau
- ›Angiogenese und Gewebedurchblutung
- ›Entzündungsbalance während der Erholung
Sicherheit & Status
- !Experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel; kontrollierte Sicherheitsdaten beim Menschen fehlen
- !Im Leistungssport gemäß WADA-Verbotsliste verboten
- !Produktreinheit und Quellenqualität können variieren und das Risiko beeinflussen
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. TB-500 ist experimentell; jede Anwendung muss individuell und durch den behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Experimentell — überwiegend Tier- und Zelldaten; keine zugelassene Indikation beim Menschen · Quellen: peer-reviewed regenerative-medicine and preclinical tissue-repair literature; EMA/MHRA regulatory-status information on unapproved peptides; sports anti-doping (WADA) prohibited-substance listings
Investigational Thymosin Beta-4 peptide (regenerative / cytoprotective) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzTB4 ist das natürlich vorkommende Peptid Thymosin Beta-4, ein Regulator der Aktin-Dynamik in Zellen. Präklinische Arbeiten verknüpfen es mit Zellmigration, Gewebeumbau, Angiogenese sowie der Modulation von Entzündung und Fibrose während der Heilung. Die Evidenz beim Menschen ist frühphasig, sodass seine Rolle bei der Erholung untersucht, aber nicht belegt ist.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Wundheilungssignalwege (Forschungskontext)
- ›Gewebeschutz und Regeneration
- ›Zellmigration während der Reparatur
- ›Schnittstelle von Fibrose und Entzündung während der Heilung
- ›Rahmen für die Erholung mehrerer Gewebe
Sicherheit & Status
- !Experimentell und kein zugelassenes Arzneimittel; Sicherheitsdaten beim Menschen sind frühphasig und begrenzt
- !Im Leistungssport gemäß WADA-Verbotsliste verboten
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht mit geeignetem Screening
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. TB4 ist experimentell; jede Anwendung muss individuell erfolgen und vom behandelnden Arzt überwacht werden.
Evidenz: Experimentell — frühe Humandaten, überwiegend präklinisch; keine zugelassene Indikation beim Menschen · Quellen: peer-reviewed regenerative-medicine and preclinical tissue-repair literature; EMA/MHRA regulatory-status information on unapproved peptides; sports anti-doping (WADA) prohibited-substance listings
Investigational peptide combination (TB-500 + BPC-157), regenerative · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDiese Kombination verbindet zwei experimentelle Gewebereparatur-Peptide, sodass die mit TB-500 assoziierte Signalwirkung auf Zellmigration und Angiogenese neben der mit BPC-157 assoziierten Wachstumsfaktor- und zytoprotektiven Signalwirkung steht. Die Begründung ist eine ergänzende Abdeckung von vaskulärer Unterstützung, Umbau von Bindegewebe und extrazellulärer Matrix (ECM) sowie Entzündungsbalance. Die Kombination selbst ist nicht in kontrollierten Humanstudien validiert, und die Kombination zweier nicht zugelassener Wirkstoffe kann die Unsicherheit eher erhöhen als verringern.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Erholung von Sehnen, Bändern und Gelenken (Forschungskontext)
- ›Breite Abdeckung der Erholung mehrerer Gewebe
- ›Angiogenese in Kombination mit Gewebeschutz
- ›Umbau von Bindegewebe und ECM
- ›Entzündungsbalance während der Erholung
Sicherheit & Status
- !Kombiniert zwei experimentelle, nicht zugelassene Peptide; kombinierte Sicherheitsdaten beim Menschen fehlen
- !Wechselwirkungen und additive Risikoeffekte sind nicht charakterisiert
- !Beide Bestandteile sind im Leistungssport gemäß WADA-Verbotsliste verboten
- !Anwendung nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Bildung und ist keine medizinische Beratung. Diese Kombination aus TB-500 + BPC-157 ist experimentell; jede Anwendung muss individuell und durch den behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Experimentell — keine kontrollierten Humandaten zur Kombination; Bestandteile sind präklinisch · Quellen: peer-reviewed regenerative-medicine and preclinical tissue-repair literature; EMA/MHRA regulatory-status information on unapproved peptides; sports anti-doping (WADA) prohibited-substance listings
Myostatin-pathway modulator (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzFollistatin 344 wird als Bindungsprotein untersucht, das Myostatin und verwandte Signale der TGF-β-Familie neutralisiert – ein Signalweg, der normalerweise als physiologische Bremse des Skelettmuskelwachstums wirkt. Durch die Verringerung der ActRIIB/SMAD-vermittelten Hemmung wird eine mögliche Verschiebung hin zu Myogenese und Muskelgewebs-Remodeling erforscht. Das derzeitige Verständnis beruht überwiegend auf Labor- und Tiermodellen und nicht auf kontrollierten Humanstudien.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zu Magermuskel-Entwicklung und Myogenese-Signalwegen
- ›Modelle von myostatin-bedingtem Muskelabbau und Atrophie
- ›Antikatabole / muskelerhaltende Forschung
- ›Körperkompositions-Forschung im Zusammenspiel mit Wachstumsfaktor-Signalwegen
Sicherheit & Status
- !Nur edukative Information — keine medizinische Beratung; die Anwendung erfordert ärztliche Aufsicht
- !Investigative Substanz ohne zugelassene Indikation für Muskelaufbau; die Evidenz ist überwiegend präklinisch
- !Die Myostatin-Hemmung wirkt breit über verschiedene Gewebe, daher müssen individuelle Risiken klinisch bewertet werden
- !Eignung, Screening und Monitoring werden vom behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte ist edukativ und stellt keine medizinische Beratung, kein Protokoll und kein Ergebnisversprechen dar. Follistatin 344 ist investigativ; jede Anwendung muss individualisiert und von einem qualifizierten Arzt begleitet werden.
Evidenz: Investigativ (Grad D) — überwiegend präklinisch, minimale Humandaten · Quellen: peer-reviewed myostatin and skeletal-muscle physiology literature; preclinical regenerative-medicine and gene-therapy studies; EMA/MHRA guidance on investigational compounds
Long-acting insulin-like growth factor-1 (IGF-1) analogue (investigational) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzIGF-1 LR3 ist ein strukturell modifiziertes, lang wirksames Analogon von IGF-1, das den IGF-1-Rezeptor (IGF-1R) und nachgeschaltete anabole Kaskaden wie PI3K/AKT/mTOR und MAPK aktiviert. Seine veränderte Struktur verringert die Bindung an IGF-Bindungsproteine, was die Wirkdauer gegenüber nativem IGF-1 verlängern soll. Evidenz für Muskel- oder Leistungsanwendungen ist sehr begrenzt und stammt überwiegend aus präklinischer Forschung.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zu anabolen und proteinsynthese-bezogenen Signalwegen
- ›Forschung zu Muskelreparatur und -regeneration nach trainingsbedingten Mikroschäden
- ›Forschung zu Zellwachstum, Differenzierung und Gewebeanpassung
- ›Körperkompositions-Forschung im Zusammenspiel mit GH-Achsen-Signalwegen
Sicherheit & Status
- !Nur edukative Information — keine medizinische Beratung; die Anwendung erfordert ärztliche Aufsicht
- !Investigativ und nicht für Muskelaufbau oder Leistung zugelassen; die Evidenz ist überwiegend präklinisch
- !Starke Wachstumsfaktor-Signale können den Blutzucker beeinflussen (Hypoglykämie-Risiko) und betreffen proliferative Signalwege, die ärztlicher Überwachung bedürfen
- !Screening, Eignung und jegliches Monitoring werden vom behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte ist edukativ und stellt keine medizinische Beratung, kein Protokoll und kein Ergebnisversprechen dar. IGF-1 LR3 ist investigativ; jede Anwendung muss individualisiert und von einem qualifizierten Arzt begleitet werden.
Evidenz: Investigativ (Grad D) — sehr begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: peer-reviewed IGF-1 and growth-factor physiology literature; preclinical anabolic-signalling studies; EMA/MHRA product and safety information
Selective growth hormone secretagogue / ghrelin-receptor (GHSR-1a) agonist (investigational) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzIpamorelin wird als selektives Wachstumshormon-Sekretagogum untersucht, das am Ghrelin- bzw. Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) ansetzt, um die Hypophyse zur pulsatilen Ausschüttung körpereigenen Wachstumshormons anzuregen. Die Forschung betont ein vergleichsweise selektives Profil mit begrenzter Aktivierung prolaktin- und cortisol-assoziierter Signalwege gegenüber breiter wirkenden Sekretagoga. Langfristige Humandaten zu Endpunkten bleiben begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zur Stimulation der körpereigenen GH-Ausschüttung
- ›Forschung zu Regeneration und Geweberegeneration
- ›Forschung zu Körperkomposition und Magermasse
- ›Forschung zu schlafbezogener Regeneration
Sicherheit & Status
- !Nur edukative Information — keine medizinische Beratung; die Anwendung erfordert ärztliche Aufsicht
- !Investigativ und keine zugelassene Therapie für diese Anwendungen
- !Die Stimulation der GH-Achse kann Glukosestoffwechsel und Flüssigkeitshaushalt beeinflussen; Eignung und Monitoring müssen ärztlich bewertet werden
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte ist edukativ und stellt keine medizinische Beratung, kein Protokoll und kein Ergebnisversprechen dar. Ipamorelin ist investigativ; jede Anwendung muss individualisiert und von einem qualifizierten Arzt begleitet werden.
Evidenz: Investigativ (Grad C) — begrenzte Humandaten, keine zugelassene Therapie · Quellen: peer-reviewed growth-hormone secretagogue and endocrinology literature; preclinical and early-phase GHSR-1a studies; EMA/MHRA product and safety information
Growth hormone–releasing hormone (GHRH) analogue · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzTesamorelin ist ein stabilisiertes Analogon des Wachstumshormon-freisetzenden Hormons (GHRH), das an hypophysäre GHRH-Rezeptoren bindet und über die natürliche hypothalamisch-hypophysäre Achse die körpereigene GH-Ausschüttung anregt. Am besten bekannt und behördlich zugelassen ist es zur Reduktion von überschüssigem viszeralen Fettgewebe bei einer spezifischen HIV-assoziierten Erkrankung, mit zugehörigen Effekten auf Glukose-Lipid-Marker. Die Anwendung zur allgemeinen Magermasse-Unterstützung oder Anti-Aging ist off-label und nicht durch Endpunktstudien belegt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zur Stimulation der endogenen GH-Achse
- ›Forschung zu viszeralem Fett und Körperkomposition
- ›Forschung zum Erhalt von Magergewebe
- ›Forschung zu Glukose-Lipid-Stoffwechselmarkern
Sicherheit & Status
- !Nur edukative Information — keine medizinische Beratung; die Anwendung erfordert ärztliche Aufsicht
- !Verschreibungspflichtiges Arzneimittel; nur für eine spezifische HIV-bezogene Indikation zugelassen, andere Anwendungen sind off-label
- !Kann Glukoseregulation und Flüssigkeitshaushalt beeinflussen und ist bei bestimmten Erkrankungen nicht geeignet; ein klinisches Screening ist unerlässlich
- !Eignung, Indikation und Monitoring werden vom behandelnden Arzt festgelegt
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte ist edukativ und stellt keine medizinische Beratung, kein Protokoll und kein Ergebnisversprechen dar. Tesamorelin ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel; jede Anwendung muss individualisiert und von einem qualifizierten Arzt begleitet werden.
Evidenz: Zugelassen für eine spezifische HIV-bezogene Indikation; investigativ / off-label (Grad C) für Magermasse- und GH-Achsen-Ziele · Quellen: GHRH-analogue clinical-trial literature; EMA/MHRA/FDA product information; peer-reviewed endocrinology and body-composition studies
Reproductive neuropeptide (KISS1R agonist, HPG-axis) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzKisspeptin wirkt weit oben im Steuerungssystem der Fortpflanzung, indem es die Freisetzung des Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH) aus dem Hypothalamus anregt. Dies veranlasst die Hypophyse, luteinisierendes Hormon (LH) und follikelstimulierendes Hormon (FSH) auszuschütten — die Gonadotropine, die die Bildung der Sexualhormone steuern. Da es an der Spitze der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse (HPG-Achse) steht, wird es als präzises Werkzeug zur Untersuchung von Verlangen und Fortpflanzungssignalgebung erforscht.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zur Regulation der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse (HPG-Achse)
- ›Untersuchung der Signaldynamik von GnRH, LH und FSH
- ›Erforschung von sexuellem Verlangen und zentraler Erregung im Zusammenhang mit Fortpflanzungshormonen
- ›Forschungskontexte zu Fruchtbarkeit und Hormonbalance
Sicherheit & Status
- !In der EU/UK verschreibungspflichtig bzw. dem klinischen Forschungsbereich zugeordnet; keine frei verkäufliche Substanz
- !Für Libido und sexuelle Gesundheit investigativ — keine zugelassene Behandlung für diese Anwendungen
- !Die Sicherheitsdaten beim Menschen sind noch begrenzt und stammen weitgehend aus kontrollierten Studien
- !Jede Anwendung erfordert ärztliche Aufsicht mit geeigneter endokriner Abklärung und Überwachung
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Informationen dienen ausschließlich der Aufklärung und sind keine medizinische Beratung und kein Versprechen eines Ergebnisses. Kisspeptin ist investigativ und dem verschreibungspflichtigen sowie klinischen Forschungsbereich zuzuordnen; es sollte ausschließlich unter Aufsicht einer qualifizierten Ärztin oder eines qualifizierten Arztes in Betracht gezogen werden.
Evidenz: Grad C — investigativ; es besteht aktive Forschung am Menschen zur Signalgebung der Fortpflanzungshormone, jedoch keine Zulassung für die Anwendung bei Libido oder sexueller Gesundheit. · Quellen: Peer-reviewed reproductive-endocrinology and neuroendocrinology literature; Clinical research on kisspeptin and gonadotropin (LH/FSH) regulation; Academic reviews of the HPG axis and GnRH signalling
Synthetic α-MSH analogue (non-selective melanocortin receptor agonist) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzMelanotan 2 ist ein synthetisches Analogon des α-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH), das Melanocortin-Rezeptoren breit und nicht selektiv aktiviert. Über MC1R fördert es die Melaninbildung (Pigmentierung), über zentrale Rezeptoren wie MC4R kann es die Signalgebung zu Erregung und Appetit beeinflussen. Seine nicht selektive, weitreichende Rezeptoraktivität ist auch der Grund, warum seine Wirkungen und Risiken schwer vorherzusagen sind.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zur Melanocortin- und Melanogenese-Signalgebung (Pigmentierung)
- ›Explorative Untersuchung zentraler Erregungs- und Verlangens-Wege
- ›Diskussion appetitbezogener Melanocortin-Signalgebung
Sicherheit & Status
- !Nicht lizenziert und nicht zugelassen — keine Marktzulassung durch EMA oder MHRA, und Behörden haben vor diesen Produkten gewarnt
- !Berichte bringen es mit neuen, sich verändernden oder dunkler werdenden Muttermalen sowie mit Melanom-Bedenken in Verbindung; jede Veränderung einer pigmentierten Hautstelle erfordert eine dringende ärztliche Abklärung
- !Häufig verbunden mit Übelkeit, Hautrötung, Blutdruckveränderungen und ungleichmäßiger Pigmentierung; Reinheit und Inhalt der Produkte sind nicht garantiert
- !Keine medizinische Beratung; falls überhaupt in Betracht gezogen, nur unter ärztlicher Aufsicht, wobei eine Kontrolle von Haut und Muttermalen unerlässlich ist
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung und keine Empfehlung. Melanotan 2 ist eine nicht lizenzierte, nicht zugelassene Substanz mit realen Sicherheitsbedenken; Dripfy stellt sie nicht als Behandlung dar, und jede Erwägung muss eine qualifizierte Ärztin oder einen qualifizierten Arzt einbeziehen.
Evidenz: Grad D — nicht lizenziert und nicht zugelassen; wird außerhalb behördlicher Genehmigung verkauft, mit anerkannten Sicherheitsbedenken und ohne Qualitätssicherung. · Quellen: MHRA/EMA safety communications on unlicensed melanotan products; Peer-reviewed dermatology and toxicology case literature; Melanocortin-system pharmacology reviews
Neuropeptide / oxytocin receptor (OXTR) agonist (intranasal) · Nasenspray
C· Aufkommend EvidenzOxytocin ist ein Neuropeptid, das an Oxytocin-Rezeptoren (OXTR) im zentralen Nervensystem bindet, wo es an sozialer Bindung, Vertrauen sowie der Modulation von Stress und Angst beteiligt ist. Die intranasale Gabe soll eine zentrale Wirkung ohne Injektion begünstigen. Ein etwaiger Einfluss auf die sexuelle Reaktion gilt als indirekt — vermittelt über Bindungs- und Stresswege statt über eine direkte genitale Wirkung.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Forschung zu sozialer Bindung, Vertrauen und affiliativem Verhalten
- ›Untersuchung stress- und angstbezogener Signalgebung, die die Intimität indirekt beeinflussen kann
- ›Erforschung emotionaler Verbundenheit in paar- und intimitätsbezogener Forschung
- ›Kontexte der sexuellen Gesundheit, in denen ZNS-Bindungswege von Interesse sind
Sicherheit & Status
- !Für die sexuelle Gesundheit investigativ; nasale Oxytocin-Sprays für diesen Zweck sind keine zugelassene Behandlung, und injizierbares Oxytocin ist in anderen Anwendungsbereichen selbst ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel
- !Die Anwendung als Nasenspray kann örtliche Reizungen in Nase oder Rachen verursachen; magistral hergestellte Produkte schwanken in Qualität und Inhalt
- !Keine medizinische Beratung — jede Anwendung sollte unter ärztlicher Aufsicht mit geeigneter Abklärung erfolgen
⚕ Klinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung und keine Garantie für ein Ergebnis. Die Anwendung von Oxytocin bei sexueller Gesundheit ist investigativ; jede Erwägung sollte unter der Anleitung einer qualifizierten Ärztin oder eines qualifizierten Arztes erfolgen.
Evidenz: Grad C — für die sexuelle Gesundheit investigativ; es gibt einige Daten beim Menschen zu Bindung und Stress, doch die Belege für einen Nutzen bei der Libido sind begrenzt und uneinheitlich. · Quellen: Peer-reviewed social-neuroscience and neuroendocrinology literature on oxytocin; Clinical research on intranasal oxytocin; EMA/MHRA product information for oxytocin
Centrally acting melanocortin receptor agonist · Vorgefüllter Pen
B· Moderat EvidenzPT-141 (Bremelanotide) ist ein zentral wirkender Melanocortin-Rezeptor-Agonist. Er greift an Melanocortin-Rezeptoren — insbesondere MC4R — in Hirnschaltkreisen an, die sexuelle Motivation und Erregung steuern, sodass seine Hauptwirkung der Signalgebung des Verlangens im ZNS gilt und nicht der peripheren Durchblutung. Dieser zentrale Mechanismus unterscheidet ihn von gefäßerweiternden Ansätzen der Sexualfunktion.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Weibliche Störung mit vermindertem sexuellem Verlangen (HSDD) — die zugelassene Indikation von Bremelanotide
- ›Zentrale, vom Gehirn ausgehende Signalgebung für sexuelles Verlangen und Erregung
- ›Forschung zur sexuellen Gesundheit bei Frauen und Männern, je nach Eignungsprüfung
- ›Als Ansatz, der sich von durchblutungsorientierten Erektionstherapien unterscheidet
Sicherheit & Status
- !In der EU/UK verschreibungspflichtig; Abgabe und Anwendung erfordern eine qualifizierte verschreibende Person
- !Häufig berichtet werden Übelkeit, Hautrötung und Kopfschmerzen; beschrieben sind vorübergehende Blutdruckanstiege und leichte Senkungen der Herzfrequenz, weshalb eine kardiovaskuläre Abklärung wichtig ist
- !Die Melanocortin-Aktivierung kann bei manchen Anwendenden eine örtliche Dunkelfärbung von Haut oder Zahnfleisch (Hyperpigmentierung) auslösen
- !Nicht für die eigenmächtige Anwendung geeignet; Eignung und jedes Anwendungsschema entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt im Einzelfall
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Empfehlung zur Anwendung eines Produkts. Bremelanotide ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt beurteilt, verordnet und überwacht werden muss; niemals selbst beschaffen oder selbst anwenden.
Evidenz: Grad B — als Bremelanotide (Vyleesi) für prämenopausale HSDD zugelassen, gestützt durch randomisierte kontrollierte Studien; der Nutzen ist real, aber moderat und patientenabhängig. · Quellen: EMA/MHRA/FDA product information for melanocortin receptor agonists; Peer-reviewed randomised controlled trials on bremelanotide for HSDD; Pharmacology reviews of centrally acting sexual-medicine agents
Investigational synthetic anxiolytic and nootropic peptide (tuftsin analogue) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzSelank ist ein synthetisches Analogon des natürlich vorkommenden Peptids Tuftsin und wird auf beruhigende sowie kognitionsunterstützende Signalwege untersucht, ohne die starke Sedierung klassischer Anxiolytika. Labor- und frühe klinische Arbeiten bringen es mit einer Modulation des brain-derived neurotrophic factor (BDNF) sowie der Serotonin- und Dopamin-Signalwege in Verbindung, die für Stimmung und Lernen relevant sind. Dabei handelt es sich um vermutete Mechanismen aus begrenzter Forschung und nicht um gesicherte klinische Wirkungen.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Stressresilienz und Anpassung an Belastungssituationen mit hohem Druck
- ›Angstbedingte Anspannung ohne primär sedierendes Ziel
- ›Aufmerksamkeit, Lerneffizienz und kognitive Leistungsfähigkeit
- ›Emotionale Stabilität und ausgeglichene Stimmung
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid; nicht von EMA oder MHRA zugelassen und überwiegend in regionalen Kontexten (Russland/GUS) untersucht, weshalb Langzeit-Sicherheitsdaten begrenzt sind.
- !Eine nasale oder injizierbare Anwendung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht und nach individueller Abklärung erfolgen.
- !Kann mit stimmungs-, angst- oder schlafbeeinflussenden Behandlungen interagieren; alle Medikamente dem behandelnden Arzt mitteilen.
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung. AC-Selank-NH2 ist investigativ; eine mögliche Anwendung darf nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht erfolgen, wobei Dosierung und Eignung individuell vom behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Begrenzte Humandaten, überwiegend aus regionaler klinischer Anwendung (Russland/GUS); nicht von EMA/MHRA zugelassen. · Quellen: Peer-reviewed neuropeptide and anxiolytic research literature; Regional (Russia/CIS) clinical studies on Selank; EMA/MHRA regulatory status information
Investigational synthetic neuroprotective and nootropic peptide (ACTH(4-10) analogue) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzSemax ist ein synthetisches Peptid, das auf einem Fragment des Hormons ACTH (der Sequenz ACTH(4-10)) beruht, jedoch so verändert ist, dass es auf das Nervensystem wirkt, ohne die klassischen hormonellen Wirkungen von ACTH. Es wurde, vor allem in Russland, auf neurotrophe Signalwege — einschließlich brain-derived neurotrophic factor (BDNF) — sowie auf schützende Effekte auf Neuronen unter oxidativem und metabolischem Stress untersucht. Dies bleiben Beobachtungen aus dem Forschungsstadium und sind nicht als belegter kognitiver Nutzen zu verstehen.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Aufmerksamkeit, Gedächtnis und mentale Leistungsendpunkte
- ›Neuroprotektive Signalgebung bei oxidativem oder metabolischem Stress
- ›Erholung des zentralen Nervensystems nach Ermüdung oder hoher kognitiver Belastung
- ›Kognitive Widerstandsfähigkeit in anspruchsvollen oder stressreichen Situationen
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid; nicht von EMA oder MHRA zugelassen, wobei die meiste klinische Erfahrung aus regionaler Anwendung (Russland/GUS) stammt, sodass belastbare Langzeit-Sicherheitsdaten fehlen.
- !Die Anwendung (häufig intranasal oder injizierbar) gehört unter ärztliche Aufsicht mit individueller Beurteilung.
- !Auswirkungen auf neurologische oder psychiatrische Erkrankungen und Medikamente sind unzureichend charakterisiert; die vollständige Krankengeschichte dem behandelnden Arzt mitteilen.
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung. AC-Semax-NH2 ist investigativ; eine mögliche Anwendung darf nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht erfolgen, wobei Dosierung und Eignung individuell vom behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Begrenzte Humandaten, überwiegend aus regionaler klinischer Anwendung (Russland/GUS); nicht von EMA/MHRA zugelassen. · Quellen: Peer-reviewed neuroprotection and nootropic research literature; Regional (Russia/CIS) clinical studies on Semax; EMA/MHRA regulatory status information
Delta sleep-inducing peptide (DSIP) — investigational neuromodulatory peptide · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzDelta Sleep (delta sleep-inducing peptide, DSIP) ist ein natürlich vorkommendes Nonapeptid, dessen Mechanismus nicht vollständig charakterisiert ist. In der Forschung wird es mit der Modulation von Neurotransmittersystemen in Verbindung gebracht, die für Einschlafen und Durchschlafen im Slow-Wave- (Delta-) Schlaf relevant sind, sowie mit neuroendokriner und zirkadianer Signalgebung, die die Stressreaktion beeinflussen könnte. Die Evidenzlage beim Menschen ist sehr begrenzt und überwiegend explorativ.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Auf Slow-Wave-(Delta-)Schlafarchitektur und Schlaftiefe-Marker untersucht
- ›Auf Endpunkte zu Einschlafen und Durchschlafen hin erforscht
- ›An der Schnittstelle Schlaf–Stress untersucht, wo Belastung die Erholung beeinträchtigt
- ›Auf Marker für Erholung und Leistungsbereitschaft am Folgetag untersucht
- ›In neuroendokrinen und zirkadianen Forschungskontexten diskutiert
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid mit sehr begrenzten Humandaten; kein zugelassenes Arzneimittel.
- !Wirksamkeit, Langzeitsicherheit und Wechselwirkungen sind nicht belegt.
- !Jede Anwendung muss durch eine qualifizierte Ärztin oder einen qualifizierten Arzt geprüft und überwacht werden.
⚕ Klinischer Hinweis: Diese Karte dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar. Delta Sleep (DSIP) ist investigativ mit nur begrenzter Evidenz beim Menschen, keine zugelassene Therapie für Insomnie oder eine sonstige Schlaf- oder Stressstörung, und es wird kein Nutzen garantiert; jede Anwendung muss individuell und durch eine behandelnde Ärztin oder einen behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Sehr begrenzte Evidenz beim Menschen (investigativ) — GRADE D · Quellen: Peer-reviewed sleep-neuroscience and neuropeptide research literature; Exploratory human and preclinical studies on delta sleep-inducing peptide (DSIP); EMA/MHRA regulatory guidance on investigational compounds
Investigational immunomodulatory peptide (NK-cell-directed) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzNK Peptide wird als Substanz dargestellt, die die Aktivität natürlicher Killerzellen (NK) unterstützen soll – Teil der frühen Überwachung des angeborenen Immunsystems gegenüber infizierten und abnormen Zellen. Die Idee ist, Erkennung und Beseitigungsbereitschaft zu verbessern und dabei die Immunsignale im Gleichgewicht zu halten. Belastbare, peer-reviewte Humandaten, die ein standardisiertes „NK-Peptid“ definieren, sind sehr begrenzt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Konzeptionell zur Unterstützung der angeborenen Immunüberwachung untersucht
- ›Innerhalb von Rahmen mit Fokus auf NK-Zell-Aktivitätsmarker untersucht
- ›In breiteren immunmodulierenden Forschungs-Stacks positioniert
- ›Auf allgemeine Immunbereitschafts-Endpunkte hin untersucht
Sicherheit & Status
- !Experimentell, mit spärlichen publizierten Humandaten sowie schlecht standardisierter Identität und Charakterisierung
- !Immunstimulierende Ansätze können für Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder für Immunsupprimierte bzw. Transplantierte ungeeignet sein
- !Es existiert kein etabliertes Sicherheitsprofil; eine Erwägung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. NK Peptide ist experimentell und schlecht charakterisiert, ohne etablierte Evidenzbasis, sodass kein Nutzen versprochen werden kann. Es ersetzt keine belegte Immunversorgung und sollte nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht erwogen werden.
Evidenz: Grad D — schlecht charakterisiert, mit sehr begrenzter publizierter Humanevidenz · Quellen: peer-reviewed innate-immunity and NK-cell literature; investigational immunomodulatory peptide reviews; general immunology reference sources
Synthetic immunomodulatory dipeptide (L-glutamyl–L-tryptophan) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzThymogen ist ein synthetisches Dipeptid (L-Glutamyl–L-Tryptophan), das als funktioneller Nachahmer der thymischen Peptid-Signalgebung konzipiert ist. Untersucht werden Effekte auf die Reifung von T-Lymphozyten und die Normalisierung des Immunzell-Gleichgewichts, mit dem Ziel, Immunantworten zu regulieren statt pauschal zu verstärken. Der Großteil der publizierten Bewertung stammt aus einer begrenzten und überwiegend regionalen Literatur.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Untersucht zur Unterstützung der T-Lymphozyten-Differenzierungssignale
- ›Untersucht zur Normalisierung von Immunzell-Verhältnismarkern
- ›Als immunmodulierende Ergänzung in Forschungskontexten untersucht
- ›Untersucht dort, wo eine ausgewogene, nicht-pauschale Immunaktivierung der Endpunkt ist
Sicherheit & Status
- !Experimentell; die Humanevidenz ist begrenzt, überwiegend regional und wurde von EMA oder MHRA nicht bewertet
- !Kann für Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder unter immunsuppressiver Therapie ungeeignet sein
- !Die Langzeitsicherheit ist nicht belegt, daher ist ärztliche Aufsicht erforderlich
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Thymogen ist ein experimenteller Immunmodulator mit begrenzter Humanevidenz; jeder hier beschriebene Effekt ist explorativ und nicht zugesichert. Es ersetzt keine belegte Versorgung und sollte nur unter qualifizierter ärztlicher Aufsicht verwendet werden.
Evidenz: Grad C — experimentell; die Humanevidenz ist begrenzt und überwiegend regional · Quellen: peer-reviewed immunopharmacology literature on thymic dipeptides; regional clinical reports on synthetic immunomodulatory peptides; reviews of thymic-peptide analogues
Thymic peptide immunomodulator (synthetic thymalfasin) · Vorgefüllter Pen
B· Moderat EvidenzThymosin Alpha 1 ist eine synthetische Version eines natürlich vorkommenden thymischen Peptids, das die Reifung und Aktivität von T-Lymphozyten und dendritischen Zellen mitkoordiniert. Es wirkt vermutlich zum Teil über Toll-like-Rezeptor-Signale und lenkt das Immunsystem zu koordinierteren Reaktionen auf Erreger und abnorme Zellen. Forschung und klinisches Interesse zielen auf die Wiederherstellung einer ausgewogenen Immunfunktion statt auf pauschale Aktivierung.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Als Adjuvans in Rahmen der chronischen Virushepatitis untersucht
- ›Zur Unterstützung von Immunantworten bei Immunsupprimierten oder im Impf-Kontext untersucht
- ›Auf Immunresilienz in der Alterns- und Immunseneszenz-Forschung hin untersucht
- ›In Studien zur Immunrestitution bei kritischer Erkrankung und Sepsis untersucht
Sicherheit & Status
- !In einigen Ländern als Thymalfasin registriert oder zugelassen, jedoch in der EU/UK nicht zugelassen und dort als experimentell eingestuft
- !In Studien im Allgemeinen gut verträglich, wobei Reaktionen an der Injektionsstelle zu den berichteten Effekten zählen
- !Immungerichtete Peptide können für Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder unter Immunsuppressiva ohne fachärztliche Prüfung ungeeignet sein
- !Es darf nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Thymosin Alpha 1 hat in dieser Gruppe die stärkste Evidenz und ist in einigen Ländern als Thymalfasin zugelassen, in der EU/UK jedoch nicht lizenziert und dort weiterhin experimentell. Anwendung, Indikationen und Eignung müssen von einem behandelnden Arzt festgelegt und überwacht werden.
Evidenz: Grad B — in einigen Ländern als Thymalfasin zugelassen/registriert mit Unterstützung aus klinischen Studien, jedoch in der EU/UK nicht zugelassen · Quellen: peer-reviewed clinical immunology and hepatology literature; regulatory and manufacturer product information for thymalfasin where registered; reviews of thymic peptides and immunomodulation
Neuropeptide immunomodulator (VIP, VPAC receptor agonist) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzVIP (vasoaktives intestinales Peptid) ist ein natürlich vorkommendes Neuropeptid, das über VPAC-Rezeptoren signalisiert, um glatte Muskulatur zu entspannen und entzündliche sowie immunologische Aktivität zu dämpfen und neu auszubalancieren. Im Immunkontext wird es dafür untersucht, Reaktionen zu einem stärker regulierten, entzündungshemmenden Profil zu verschieben. Eine synthetische Form (Aviptadil) wurde bei respiratorischen und entzündlichen Erkrankungen untersucht, doch die Evidenz bleibt experimentell.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Auf Immunmodulation und entzündungshemmende Signalbalance hin untersucht
- ›In respiratorischen und pulmonalen entzündlichen Erkrankungen als synthetische Form Aviptadil untersucht
- ›Auf vaskuläre Entspannung der glatten Muskulatur und zirkulationsbezogene Endpunkte hin untersucht
- ›Auf neuro-zirkadiane und gastrointestinale Motilitäts-Signalrollen hin untersucht
Sicherheit & Status
- !Experimentell für Immunindikationen; die synthetische Form wurde erprobt, ist aber in der EU/UK keine etablierte Immuntherapie
- !Die gefäßerweiternde Wirkung kann Flush und Blutdruckveränderungen hervorrufen, wie in Studien berichtet
- !Für eine eigenständige immunbezogene Anwendung ungeeignet; ärztliche Aufsicht ist erforderlich
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. VIP ist ein echtes Signalpeptid, doch seine Anwendung zu Immunzwecken ist experimentell, und jeder Nutzen bleibt in diesem Kontext unbelegt. Es ersetzt keine etablierte Versorgung, und die Eignung muss unter ärztlicher Aufsicht beurteilt und überwacht werden.
Evidenz: Grad C — experimentell für Immunindikationen; die synthetische Form wurde erprobt, ist aber keine etablierte Therapie · Quellen: peer-reviewed neuroimmunology and pulmonary research literature; clinical trial reports on aviptadil (synthetic VIP); reviews of VIP and VPAC receptor pharmacology
Proprietary topical peptide complex (skin-renewal spray) · Nasenspray
D· Vorläufig EvidenzPHDP5 wird als Peptidkomplex in Sprayform präsentiert und um Hautzellerneuerung sowie antioxidativ orientierte Signalgebung positioniert. Peer-reviewte Humanevidenz für einen kosmetischen oder dermatologischen Nutzen ist sehr begrenzt, und seine Mechanismen in der Haut sind weitgehend uncharakterisiert. Etwaige Erneuerungs-, Hydratations- oder Faltenendpunkte sind als unbelegt zu betrachten.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Hauterneuerung und Zellumsatz-Signalgebung (untersuchtes Konzept)
- ›Antioxidative und oxidativer-Stress-Abwehr-Endpunkte
- ›Hydratations- und Barrierekomfort-Endpunkte
- ›Feine-Linien- und Textur-Endpunkte (investigativ)
Sicherheit & Status
- !Sehr begrenzte veröffentlichte Sicherheitsdaten; keine zugelassene dermatologische Behandlung
- !Sprayanwendung — Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden, sofern nicht anders angewiesen
- !Erfordert ärztliche Beurteilung vor der Anwendung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies sind ausschließlich edukative Informationen und keine medizinische Beratung. PHDP5 ist für die Hautanwendung investigativ mit sehr begrenzter Evidenz; jede Anwendung muss durch einen behandelnden Arzt beurteilt und überwacht werden, der die Eignung individuell bestimmt.
Evidenz: Investigativ — sehr begrenzte Humandaten für die Hautanwendung · Quellen: Peer-reviewed dermatology and skin-peptide literature; Cosmetic-science research on topical peptides; EMA/MHRA general product-safety guidance
Mitochondria-targeting tetrapeptide (elamipretide / SS-31) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzSS-31 (Elamipretid) ist ein mitochondrien-gerichtetes Peptid, das für seine Wechselwirkung mit Cardiolipin an der inneren Mitochondrienmembran untersucht wird, wo es mit der Stabilisierung der Energieproduktion und der Reduktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in Verbindung gebracht wird. Im Kontext der Hautgesundheit wird es für mitochondriale Funktions- und oxidativer-Stress-Endpunkte untersucht, die für zelluläre Widerstandsfähigkeit und Alterung relevant sind. Es bleibt eine investigative Substanz und ist keine zugelassene Hautbehandlung.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Mitochondriale Funktions-Endpunkte in Haut- und anderen Zellen
- ›Oxidativer-Stress- und ROS-Reduktions-Forschung
- ›Zelluläre Energie- und Widerstandsfähigkeitsunterstützung
- ›Anti-Aging-Signalgebungs-Endpunkte (investigativ)
Sicherheit & Status
- !Investigative Substanz — kein zugelassenes Arzneimittel für Haut- oder andere Anwendungen
- !Injektionsstellenreaktionen wurden berichtet; die ästhetische Langzeitsicherheit ist nicht belegt
- !Erfordert ärztliche Beurteilung vor der Anwendung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies sind ausschließlich edukative Informationen und keine medizinische Beratung. SS-31 (Elamipretid) ist investigativ und für die ästhetische Anwendung nicht zugelassen; jede Anwendung muss durch einen behandelnden Arzt beurteilt und überwacht werden, der die Eignung individuell bestimmt.
Evidenz: Investigativ — mechanistische und klinische Studiendaten, nicht zugelassen · Quellen: Peer-reviewed mitochondrial-medicine literature; Clinical-trial reports on elamipretide; EMA/MHRA regulatory and product information
Investigational lung-directed peptide bioregulator (Khavinson-type) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzBronchogen ist ein kurzes Peptid aus der Khavinson-Familie gewebegerichteter „Bioregulatoren" und soll die Genexpression und die Proteinsynthese-Signalgebung in Zellen des Atemwegsgewebes beeinflussen. Untersucht wird die Vorstellung, dass organspezifische Peptide zur Aufrechterhaltung normaler Lungenzell-Aktivität beitragen könnten; die Datenlage ist jedoch überwiegend präklinisch und mechanistisch. Die Bedeutung für das respiratorische Altern beim Menschen ist unbelegt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Signalgebung zur Erhaltung des Atemwegsgewebes (Forschungsinteresse)
- ›Regulation der Proteinsynthese in Lungenzellen
- ›Erholungskapazität nach umwelt- oder atembedingtem Stress (investigativ)
- ›Altersbedingter Rückgang der Atemfunktion (exploratives Konzept)
Sicherheit & Status
- !Investigativer Bioregulator ohne belastbare Sicherheitsdaten beim Menschen; Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Atemwegssymptome erfordern eine ordnungsgemäße ärztliche Abklärung statt eigenständiger Peptid-Anwendung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Bronchogen ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad D — investigativ; nur mechanistische Daten und Daten aus kleinen Modellen, keine belastbaren klinischen Humanstudien. · Quellen: Peer-reviewed peptide-bioregulator (Khavinson) research literature; General respiratory physiology and cell-biology reviews; EMA/MHRA guidance on unlicensed investigational substances
Investigational cardiac-directed peptide bioregulator (Khavinson-type) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzCardiogen ist ein kurzes Peptid-Bioregulator aus der Khavinson-Familie und soll auf Zellen des Herzgewebes wirken, indem es die Proteinsynthese und genregulatorische Signalgebung beeinflusst. Untersucht wird die Vorstellung, dass organgerichtete Peptide zu einem stabilen Herzzell-Stoffwechsel und zur Gewebe-Integrität beitragen könnten; die Evidenz ist jedoch überwiegend präklinisch. Ein Nutzen zur Verhütung oder Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim Menschen ist nicht belegt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Signalgebung zur Erhaltung des Herzgewebes (Forschungsinteresse)
- ›Regulation der Proteinsynthese in Herzzellen
- ›Stabilität des Herzzell-Stoffwechsels (investigativ)
- ›Altersbedingte kardiovaskuläre Resilienz (exploratives Konzept)
Sicherheit & Status
- !Investigativer Bioregulator ohne belastbare kardiovaskuläre Sicherheitsdaten beim Menschen; ärztliche Aufsicht erforderlich
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Herzsymptome sind potenziell ernst und erfordern eine dringende ärztliche Abklärung, keine Peptid-Selbstbehandlung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Cardiogen ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad D — investigativ; überwiegend präklinische Daten, keine belastbaren klinischen Humanstudien. · Quellen: Peer-reviewed peptide-bioregulator (Khavinson) research literature; General cardiovascular physiology reviews; EMA/MHRA guidance on unlicensed investigational substances
Investigational pineal tetrapeptide (telomere/telomerase research) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzEpitalon ist ein synthetisches Tetrapeptid, das wegen einer vermuteten Verbindung zur Telomerase-Aktivität und zur Telomer-Erhaltung untersucht wird — Mechanismen, die für das zelluläre Altern zentral sind. Labor- und kleine klinische Studien, überwiegend aus einer einzelnen Forschungstradition, haben Effekte auf Zellzyklus- und zirkadiane Marker untersucht. Die menschliche Evidenz insgesamt ist begrenzt und nicht durch große, unabhängige kontrollierte Studien bestätigt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Telomer-Erhaltung und Telomerase-Signalgebung (Forschungsinteresse)
- ›Marker des zellulären Alterns und der genomischen Stabilität
- ›Zellzyklus- und Erneuerungsregulation (investigativ)
- ›Zirkadianer Rhythmus und erholsame Schlafqualität (explorativ)
- ›Allgemeine Konzepte des gesunden Alterns
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid ohne belastbare Langzeit-Sicherheitsdaten beim Menschen; Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Aussagen über eine „Umkehr des Alterns" oder Lebensverlängerung sind unbelegt und mit Vorsicht zu betrachten
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Epitalon ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad C — investigativ; einige kleine beobachtende Humanstudien plus präklinische Daten, jedoch keine großen unabhängigen kontrollierten Studien. · Quellen: Peer-reviewed telomere-biology and telomerase literature; Khavinson pineal-peptide research publications; EMA/MHRA guidance on investigational substances
Investigational mitochondrial-derived peptide (cytoprotection research) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzHumanin ist ein kleines, aus den Mitochondrien abgeleitetes Peptid, das wegen zytoprotektiver Signalgebung untersucht wird, die Zellen helfen könnte, oxidativem und metabolischem Stress zu widerstehen. In Labormodellen wurde es mit Überlebens- und neuroprotektiven Signalwegen in Verbindung gebracht; beim Menschen tritt es überwiegend als Biomarker auf, dessen Spiegel sich mit dem Alter verändern. Ein direkter therapeutischer Einsatz beim Menschen bleibt investigativ und unbelegt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Mitochondriale Zytoprotektions-Signalgebung (Forschungsinteresse)
- ›Zelluläre Stressresistenz-Signalwege
- ›Neuroprotektion und Marker des kognitiven Alterns (investigativ)
- ›Endpunkte zu mitochondrialer Effizienz und Energiestabilität (explorativ)
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid ohne etabliertes Sicherheitsprofil beim Menschen; ärztliche Aufsicht erforderlich
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Neurologische oder kognitive Beschwerden erfordern eine ordnungsgemäße ärztliche Abklärung statt eigenständiger Peptid-Anwendung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Humanin ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad D — investigativ; überwiegend präklinische Daten und Biomarker-Assoziationen, keine kontrollierten Humanstudien. · Quellen: Peer-reviewed mitochondrial-derived peptide literature; Cellular stress-resistance and ageing-biology reviews; EMA/MHRA guidance on investigational substances
Investigational NAD+ coenzyme, intranasal spray format · Nasenspray
D· Vorläufig EvidenzNAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist ein zentrales Coenzym der mitochondrialen Energiegewinnung, der DNA-Reparatur-Enzymaktivität und der Sirtuin-Signalgebung, die alle mit dem Alter abnehmen. Dieses Produkt bietet NAD als Nasenspray an, mit der Prämisse, zelluläre Energie und Resilienz zu unterstützen. Während die NAD+-Biologie und ihre Vorstufen breit untersucht sind, fehlen kontrollierte Humandaten speziell für ein intranasales NAD-Spray.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Unterstützung des mitochondrialen Energiestoffwechsels (Forschungsinteresse)
- ›DNA-Reparatur- und zelluläre Resilienz-Signalwege
- ›Sirtuin-verknüpfte Longevity-Signalgebung (investigativ)
- ›Konzepte zu kognitiver Leistungsfähigkeit und allgemeiner Vitalität (explorativ)
Sicherheit & Status
- !Die intranasale Verabreichung von NAD ist unbelegt; Wirksamkeit und Sicherheit sind in kontrollierten Studien nicht nachgewiesen
- !Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht; kein durch EMA oder MHRA zugelassenes Arzneimittel
- !Produkte für den nasalen Weg können lokale Reizungen verursachen und sind nicht für jede Person geeignet
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Dieses NAD-Nasenspray ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad D — investigativ; die NAD+-Biologie ist gut belegt, für den intranasalen Weg fehlen jedoch praktisch kontrollierte Wirksamkeitsdaten beim Menschen. · Quellen: Peer-reviewed NAD+ and sirtuin metabolism literature; Clinical studies of NAD+ precursors (e.g. NR/NMN); EMA/MHRA guidance on food-supplement versus medicinal claims
Investigational prostate-directed peptide bioregulator (Khavinson-type) · Vorgefüllter Pen
D· Vorläufig EvidenzProstamax ist ein Peptid-Bioregulator, der auf Zellen des Prostatagewebes wirken soll, indem er die Proteinsynthese und die zellfunktionelle Signalgebung beeinflusst. Untersucht wird die gewebespezifische Unterstützung normaler Prostatazell-Aktivität; die Datenlage ist jedoch überwiegend präklinisch und stammt aus einer begrenzten Forschungstradition. Als Behandlung von Prostataerkrankungen beim Menschen ist er nicht etabliert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Signalgebung zur Erhaltung des Prostatagewebes (Forschungsinteresse)
- ›Regulation der Proteinsynthese in Prostatazellen
- ›Normalisierung von Markern der Prostatazell-Aktivität (investigativ)
- ›Konzepte zu urogenitalem und männlichem gesundem Altern (explorativ)
Sicherheit & Status
- !Investigativer Bioregulator ohne belastbare Sicherheitsdaten beim Menschen; ärztliche Aufsicht erforderlich
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Harnwegs- oder Prostatasymptome erfordern eine ärztliche Abklärung zum Ausschluss ernster Erkrankungen, keine Selbstbehandlung
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Prostamax ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad D — investigativ; nur mechanistische Daten und Daten aus kleinen Modellen, keine belastbaren unabhängigen Humanstudien. · Quellen: Peer-reviewed peptide-bioregulator (Khavinson) research literature; Urology and prostate-physiology reviews; EMA/MHRA guidance on unlicensed investigational substances
Recombinant parathyroid hormone (PTH 1-34); anabolic osteoporosis medicine · Vorgefüllter Pen
A· Stark EvidenzTeriparatid ist ein rekombinantes Fragment des Parathormons (PTH 1-34), das bei intermittierender Gabe bevorzugt Osteoblasten zum Aufbau neuen Knochens anregt und das Remodeling in Richtung Knochenbildung verschiebt. Diese anabole Wirkung verbessert die Knochenmikroarchitektur und senkt in Studien das Risiko für vertebrale und nicht-vertebrale Frakturen. Im Longevity-Kontext liegt seine Rolle spezifisch in der Knochengesundheit bei Personen mit Osteoporose oder hohem Frakturrisiko.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›Osteoporose mit hohem Frakturrisiko (zugelassene Indikation)
- ›Knochenbildung und Verbesserung der Knochendichte
- ›Unterstützung der Knochenmikroarchitektur und Skelettfestigkeit
- ›Glukokortikoid-induzierter Knochenverlust (zugelassener Kontext)
Sicherheit & Status
- !In der EU und im UK verschreibungspflichtiges Arzneimittel; muss ärztlich verordnet und überwacht werden
- !Bei bestimmten Erkrankungen kontraindiziert (z. B. einige Knochenkrebsarten, ungeklärt erhöhtes Kalzium, frühere Skelettbestrahlung); eine Abklärung ist unerlässlich
- !Kann Nebenwirkungen wie Schwindel, Wadenkrämpfe, Übelkeit und erhöhtes Blutkalzium verursachen
- !Nach EMA/MHRA-Kennzeichnung für eine begrenzte Behandlungsdauer zugelassen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Teriparatid ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel; die Entscheidung zur Anwendung und jedes Behandlungsschema müssen individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt festgelegt werden.
Evidenz: Grad A — zugelassenes, verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien zur Senkung von Frakturen bei Osteoporose. · Quellen: EMA/MHRA product information for teriparatide; Randomised controlled trials of anabolic osteoporosis therapy; International osteoporosis treatment guidelines
Investigational thymus-derived peptide preparation (immune bioregulator) · Vorgefüllter Pen
C· Aufkommend EvidenzThymalin ist eine aus dem Thymus gewonnene Peptidzubereitung, die zur Unterstützung der T-Zell-Reifung und einer ausgewogenen Immun-Signalgebung untersucht wird — Funktionen, die mit dem Alter nachlassen (Immunseneszenz). Kleine klinische Studien, überwiegend aus einer Forschungstradition, berichteten über Effekte auf Immunmarker bei älteren oder gestressten Personen. Eine unabhängige Bestätigung in großen Studien fehlt, sodass die altersbezogene Anwendung investigativ bleibt.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- ›T-Zell-Reifung und Unterstützung der adaptiven Immunität (Forschungsinteresse)
- ›Marker der Immunbalance und Zytokin-Regulation
- ›Altersbedingter Immunrückgang / Immunseneszenz (investigativ)
- ›Resilienz unter chronischer Stressbelastung (explorativ)
Sicherheit & Status
- !Investigatives Peptid ohne belastbare moderne Sicherheitsdaten aus kontrollierten Studien; ärztliche Aufsicht erforderlich
- !Nicht als Arzneimittel durch EMA oder MHRA zugelassen
- !Kein Ersatz für Impfungen oder die evidenzbasierte Behandlung von Infektionen oder Immunerkrankungen
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist ausschließlich edukative Information und keine medizinische Beratung. Thymalin ist investigativ; jede Anwendung sollte individualisiert und von einer behandelnden Ärztin oder einem behandelnden Arzt unter angemessener Aufsicht festgelegt werden.
Evidenz: Grad C — investigativ; jahrzehntelange kleine, überwiegend aus einer Tradition stammende Humanstudien, jedoch kein in der EU/im UK zugelassenes Arzneimittel. · Quellen: Peer-reviewed thymic-peptide and bioregulator literature; Immunosenescence and ageing-immunology reviews; EMA/MHRA guidance on unlicensed investigational substances