AC-Selank + Delta Sleep (Blend)
Investigational anxiolytic/sleep peptide blend (Selank + DSIP) · Vorgefüllter Pen
Diese Kombination vereint zwei experimentelle Neuropeptide. Selank ist ein synthetisches Heptapeptid, das vom Immunpeptid Tuftsin abgeleitet ist und auf anxiolytische Effekte sowie die Modulation GABAerger und monoaminerger Signalgebung sowie von BDNF- und Enkephalin-Bahnen untersucht wird. DSIP ist ein Nonapeptid, das erstmals im Zusammenhang mit dem Tiefschlaf isoliert wurde und hinsichtlich seines Einflusses auf die Schlafarchitektur und die Stresshormon-Regulation untersucht wird, wobei seine körpereigene Rolle unvollständig geklärt bleibt. Die Kombination soll ruhe- und schlafbezogene Signale überlagern, doch die Wechselwirkung ist in kontrollierten Humanstudien nicht charakterisiert.
Untersuchte Anwendungsbereiche
- Untersucht auf Stressreaktions- und angstbezogene Signalgebung (Selank-Komponente)
- Untersucht auf Einfluss auf Einschlafen und Schlafarchitektur (DSIP-Komponente)
- In früher Forschung hinsichtlich Cortisol-Achsen-/Stresshormon-Signalgebung betrachtet
- Für ärztlich angeleitete Forschung positioniert, die Ruhe- und Schlafbahnen kombiniert
Sicherheit & Status
- Experimentelle Kombination; kein Bestandteil ist in der EU/UK zugelassen, und kombinierte Humandaten zu Sicherheit und Wirksamkeit sind sehr begrenzt
- Die Kombination zweier Substanzen erhöht die Unsicherheit – Wechselwirkungen und additive Effekte sind kaum charakterisiert, daher ist ärztliche Aufsicht zwingend
- Nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit oder zusammen mit Sedativa oder ZNS-dämpfenden Mitteln ohne ärztliche Aufsicht anzuwenden
⚕ Klinischer Hinweis: Dies ist eine edukative Information, keine medizinische Beratung. Diese Selank-+-DSIP-Kombination ist experimentell und in der EU/UK nicht zugelassen, und das Kombinieren von Substanzen erhöht die Unsicherheit; sie ist ausschließlich für die ärztlich angeleitete Anwendung bestimmt und keine Behandlung für Angst, Schlaflosigkeit oder eine andere Erkrankung.
Evidenz: Grad D — experimentell; begrenzte Humandaten, überwiegend präklinisch · Quellen: Zozulya AA et al., Bulletin of Experimental Biology and Medicine, 2008; Graf MV, Kastin AJ, Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 1986; Kozlovskaya MM et al., Neuroscience and Behavioral Physiology, 2003


